Okt
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BrainPad

brainpad_skizze

BrainPad nennt sich die Bachelorarbeit welche ich zusammen mit Marcel Ottmann erstellt habe. Die Arbeit ist 2009 entstanden und ist im Kern ein Mensch-Maschine Interface Konzept mit dem Ziel kollaboratives Arbeiten an einem Display zu verbessern.

Zum Großteil bestand das Projekt aus Konzeptarbeit. Welche Tools werden benötigt? Welche Hardware? Welche Anforderungen werden an das UI gestellt? Wie sieht das Arbeiten in 10 Jahren aus? Was heißt es mit virtuellen Repräsentationen zusammen zu arbeiten? Und so weiter…

 

Wireframes

Das Interface und dessen Interaktion haben wir mit Hilfe vieler Low-Fi Wireframes entwickelt. Zum Bewerten dieser haben wir mit ihnen einige Paper Prototypings durchgeführt. Dabei haben wir uns zum ersten Mal alle 5 Sekunden Fotografiert um das Prototyping anhand eines Stopmotionfilms auszuwerten. Dies war sehr effektiv und kann ich nur empfehlen! Diese hat neben der Verbesserung des Interfaces auch sehr schnell Rückschlüsse auf den möglichen Funktionsumfang des Produkts zugelassen.

brainpad_gruppen brainpad_konzept

Wo ich gerade beim methodischen Arbeiten bin - während dem Projekt war es uns wichtig alle paar Wochen einfach mal zu testen: Wie würde das Produkt aussehen wenn man Morgen fertig sein müsste? Dazu haben wir schnell angefertigte Montagen mit unseren derzeitigen Entwicklungen erstellt. Eine solche sieht man hier:

brainpad_ui_zwischenstand

 

Virtuelle Teilnehmer

Bevor jetzt die finalen Ergebnisse gezeigt werden noch eine sehr (für uns interessante Sache): Wir hatten viele Probleme mit der Repräsentation eines virtuellen Teilnehmers. Da man die Bühne drehen, skalieren und bewegen können sollte und man dennoch wissen muss wo der Teilnehmer gerade Sicht hat und was dieser gerade macht. Um ein Gefühl für dieses doch recht unbekannte Szenario zu bekommen haben wir uns eine möglichst ähnliche Situation geschaffen und in einem Rollenspiel versucht miteinander zu arbeiten. So haben wir zum Beispiel Rückschlüsse auf nötige und unnötige Funktionen ziehen können.

brainpad_user_test brainpad_user_test2

 

Ergebnis

Am Ende haben wir ein Konzept ausgearbeitet und dieses anhand eines exemplarischen UI-Designs vorgestellt. Das Konzept beinhaltete den Funktionsumfang und dessen genaue Begründung sowie Erklärung, die Beschreibung der verschieden nötigen Interaktionen und welche Auswirkung dies auf das Interface haben muss sowie welche Hardware notwendig ist um das Konzept sinnvoll umzusetzen.

brainpad_zap_ui

Oben sieht man das fertige Interfacedesign anhand der Arbeitspalette. Das die Arbeitspalette ein wirkliche externe Hardware ist, ist eines von vielen Kleinigkeiten die ich nicht oder nur am Rade erwähnt habe. Interessant ist auch das modulare Displaysystem oder die hierarchiche Strukturierung der Dokumente. Aber alles hier darzustellen wäre einfach langweilend zu viel.

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Zur Präsentation haben wir die Hardware mit Hilfe von Acrylglas zumindest in ihren Dimensionen vorgestellt und mit Hilfe von einem Booklet und einem Ausdruck das Interfaces beschrieben. Rein vom visuellem Design ist es nicht zeitlos genug gewesen um heute noch zu gefallen und es war auch nicht ausgereift genug im Detail um damals zu  kicken… irgendwie ist es etwas dazwischen was im nachhinein etwas schade ist. Vom Gestaltungsprozess her war es für uns eine sehr lehrreiche Erfahrung und ich bin froh dass wir dieses Thema gewählt haben.

brainpad_szenario
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Kommentare

  1. Zeile 4: Maschine schreibt sich ohne verlängerndes “e”.

    Ansonsten eine saubere Arbeit, interessant! Ich hätte das ganze Pad eventuell noch auf einem halbkugelnden Sockel fixiert, sodass ein Neigen in alle Richtungen für angenehmeres Arbeiten möglich ist. m2c

    Hanswurstoderso